ACK (Oekumene)

Am 28. Juni 2007 fand die 50. Sitzung statt. Mit einem offenen ökumenischen Gesprächskreis hatte dieses bewusste ökumenische Miteinander im Jahr 1985 begonnen.

Am Anfang stand der große Wunsch, sich um ein besseres Kennenlernen zu bemühen und sich gegenseitig über das eigene Gemeindeleben zu informieren - unter dem Motto: Was ich den anderen schon immer mal fragen wollte über Glauben, Glaubenspraxis und Gottesdienste.

Dieser ökumenische Gesprächskreis formierte sich dann sehr konkret im September 1996 zum Ökumene-Ausschuss, der sich im November 2003 umbenannte  in die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Laupheim.

Zu ihr gehören die evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die evangelische Kirchengemeinde und die katholische Kirchengemeinde.

In dieser Zeit suchte und plante der Ausschuss mit Mitgliedern dieser großen christlichen Gemeinden gemeinsame Aktivitäten, wie ökumenische Gottesdienste, ökumenische Foren, gemeinsame Sitzungen der Kirchengemeinderäte, die ökumenische Bibelwoche und den Kanzeltausch.

Zwei Großereignisse der vergangenen Jahre verdienen eine eigene Erwähnung, weil sie das intensive ökumenische Miteinander auf ganz besondere Weise hervorheben - der Ökumenische Kirchentag im Juli 2000 unter dem Thema: "Christus, die Mitte unseres Glaubens und Lebens", und das Jahr der Bibel 2003, mit der gelungenen Bibelausstellung im Rathaus samt den dazugehörigen großen Veranstaltungen.

Dass wir auch sehr spontan miteinander reagieren können, zeigen die Friedensgebete zum Beispiel beim Terroranschlag am 11. September 2001 und beim Ausbruch der Irak-Krise.

Ökumene bedeutet Türen öffnen, neugierig sein, sich selber öffnen, aufeinander zugehen, miteinander reden und gute Erfahrungen machen, sich gegenseitig akzeptieren, sich schätzen lernen und gegenseitig bereichern aus dem Schatz des Glaubens.

Das Ökumene-Pflänzchen ist in all den Jahren in Laupheim gewachsen und es gedeiht auch weiterhin vorzüglich zum Nutzen aller; sichtbar an den Dingen, die fest im Leben unserer Gemeinden verankert sind:

Der ökumenische Gottesdienst am Neujahrsabend; die ökumenische Bibelwoche; die ökumenischen Gottesdienste in der Krankenhauskapelle; das Licht der Osterkerze, das wir zur evangelischen Kirche tragen; der alljährlich stattfindende Kanzeltausch; die Einladung zur Teilnahme am Buß- und Bettagsgottesdienst; die ökumenischen Schulgottesdienste; bald vielleicht wieder ein ökumenisches Forum und so manches andere mehr.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen versucht in allem, was sie überlegt, plant und schließlich umsetzt, immer wieder das eine und gemeinsame Fundament offen zu legen: den Glauben an den Gott, dessen Spuren und Lebenszeichen in der Bibel, im Alten und Neuen Testament sichtbar sind.

Was uns als christliche Gemeinden in diesem Sinne zusammenführt und eint, was wir also miteinander tun können, das soll auch getan werden. Und je mehr Gemeindemitglieder mitgehen auf diesem gemeinsamen Weg, um so glaubwürdiger und kraftvoller wirkt dieses Zeichen unseres gemeinsamen Glaubens.

Das zumindest ist der Wunsch der Arbeitsgemeinschaft an unsere Gemeinden.