Christi Himmelfahrt und Pfingsten

Auch der Bittgang, die Öschprozession und die Pfingstnovene fallen „Corona“ zum Opfer.

Nicht aber die Anliegen, die sich mit ihnen verbinden.

Denn gerade in diesen Zeiten sind wir gut beraten, inständig ins Gebet zu nehmen, was der Einschub beim Vaterunser in der Messfeier so zum Ausdruck bringt:

„Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.“

Am Dienstag vor Christi Himmelfahrt wird es anstelle des Bittgangs und der Öschprozession eine Andacht in Sankt Leonhard geben: sie wird um 19.00 Uhr live übertragen.

Wer an den neun Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten um die Gaben des Heiligen Geistes bitten will, findet dazu im Gotteslob unter der Nummer 929 passende Worte. Oder in einem Heftchen mit dem Titel: „Gottes Geist schenkt Frieden". Kostenlos an den Schriftenständen unserer Kirchen.

Alexander Hermann