Diesen Sonntag Caritas-Fastenopfer

Liebe Leserin, lieber Leser, Sie kennen das bestimmt: Treffen Sie Freunde und Bekannte, ist meist die erste Frage: „Und, wie geht es dir?“

Ich antworte dann in der Regel mit: „Danke, mir geht es gut.“

In dieser – scheinbar banalen – Antwort steckt eigentlich eine schöne Botschaft. Wenn es mir gut geht, drücken mich keine Sorgen, plagt mich keine Not, habe ich keine Angst. Dann habe ich alles, was ich für mich brauche. Und bin zufrieden.

Viele Menschen in unserer Nähe können dies leider nicht von sich behaupten. Alleinerziehende Mütter, die nicht wissen, wie sie die Rechnungen bezahlen sollen. Ehepartner, die nicht mehr miteinander reden können. Eltern, die sich schämen, weil sie ihren Kindern nicht die schicken Jeans, den tollen Schulranzen oder den Klassenausflug bezahlen können.

Ich meine: Daran können wir etwas ändern. Beispielsweise beim Caritas-Fastenopfer am 17. März. Caritas und Kirchengemeinden bitten dann um Ihre Spende. Gemäß dem Motto „Hier und jetzt helfen“ treten wir damit der Not in der Nähe entgegen.

40 Prozent der Spenden bleiben direkt in Ihrer Kirchengemeinde, 60 Prozent erhalten Ihre Caritas vor Ort und der Sozialdienst katholischer Frauen, um Menschen in Not zur Seite zu stehen. Vielleicht können dann mehr Menschen von sich sagen: „Danke, mir geht es gut.“

Ihr Oliver Merkelbach, Diözesancaritasdirektor