„Laupheim – Heimat bist du mir!“

Liebe Gemeinde!

Dieses Jahr können wir das Patrozinium unserer Kirchengemeinde nicht so feiern, wie wir es aus gutem Grund gewohnt sind. Gleiches gilt für das Kinder- und Heimatfest unserer Stadt.

Zum Patrozinium finden Sie, findet Ihr auf der Titelseite des Kirchenblatts Gedanken von Pater Rinson. Zum Kinder- und Heimatfest möchte ich zwei Kompositionen in Erinnerung rufen, die im vergangenen Jahr anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Stadt Laupheim“ erstmals zu hören waren.

Zum einen die Messe zum Kinder- und Heimatfest Laupheim von Naho Kobayashi, unserer Kirchenmusikerin, und zum anderen das Lied „Laupheim – Heimat bist du mir!“ von Peter Schindler.

Der Kinder-und-Heimatfest-Messe sind die Texte des Messordinariums zugrunde gelegt – vom Kyrie abgesehen. Dort hat Naho Kobayashi auch mit Buchstaben komponiert:

„Herr, deine Güte reicht,
so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit,
so weit die Wolken ziehen.“
(Ps 36,5)

Gib uns Frieden,
Herr, erbarme dich unser.
Gibt uns Licht,
Christus, erbarme dich unser.
Gib uns Frieden,
Herr, erbarme dich unser.

Der Text von „Laupheim – Heimat bist du mir!“ stammt von Maik Brandenburg:

In Ost und West, in Nord und Süd
gibt’s Orte ohne Zahl,
doch einen Ort, den gibt’s für uns
und der ist erste Wahl.
Ein Städtchen wie kein zweites mehr,
das alle hier vereint,
versteht, was uns im Herzen liegt,
umarmt uns wie ein Freund.

Laupheim, Laupheim,
die Stadt, die von den Hügeln grüßt,
Laupheim, Laupheim,
im schönen Schwabenland,
Wälder, Wiesen, Baggerseen,
der Rottum Silberband,
das durch tausend Jahre fließt,
das durch tausend Jahre fließt.

Wir haben keinen König mehr,
doch immer noch ein Schloss,
und auf dem Kaltblutpferdemarkt
steht manches edle Ross.
Das Heimatfest, man kennt es gar
bis Hollywood so fern.
Selbst zwischen Mars und Jupiter
strahlt „Laupheim“ wie ein Stern.

Ach Laupheim, du hast vieles,
was mich bei dir hält,
ich find‘ ein Zuhause
hinter jeder Tür.
Du bist in meinem Herz
das Zentrum dieser Welt,
du mein Städtchen,
Heimat bist du mir!

Liebe Gemeinde, mit diesen beiden Kompositionen grüße ich Sie, grüße ich Euch sehr herzlich und wünsche uns allen – wenn auch im Kleinen – beglückende Tage im Gedenken an die Apostel Petrus und Paulus und in der Freude an unserer lieben kleinen Stadt.

Ihr, Euer

Alexander Hermann
Pfarrer