Hier noch einige ausgewählte Hinweise aus der Wahlordnung:

Wahlvorschläge:

  • Wahlvorschläge können von wahlberechtigten Kirchengemeindemitgliedern eingebracht werden. Ein Vorschlag bedarf der Unterschrift von mindestens fünf wahlberechtigten Kirchengemeindemitgliedern.
  • Jedes wahlberechtigte Kirchengemeindemitglied darf seine Unterschrift nur unter einen Wahlvorschlag setzen, wobei die volle Anschrift beizufügen ist.
  • Kandidierende dürfen den Wahlvorschlag, auf dem ihr Name steht, nicht unterschreiben.
  • Ein Wahlvorschlag darf höchstens so viele Kandidierende enthalten, wie gewählte Mitglieder im bisherigen Kirchengemeinderat sind.
  • Dem Wahlvorschlag sind die schriftlichen Zustimmungen der jeweiligen Kandidierenden beizufügen. Diese können auch bis zur Veröffentlichung des endgültigen Wahlvorschlags nachgereicht werden.

Wahlberechtigung:

  • Wahlberechtigt sind Kirchengemeindemitglieder, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben und in der Kirchengemeinde seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz haben. Wer Mitglied mehrerer Kirchengemeinden ist, kann sein Wahlrecht nur in einer Kirchengemeinde ausüben.

Wählbarkeit:

  • Wählbar zum Kirchengemeinderat einer Kirchengemeinde sind volljährige wahlberechtigte Kirchengemeindemitglieder, volljährige wahlberechtigte Kirchengemeindemitglieder anderer Kirchengemeinden, die in keiner anderen Kirchengemeinde kandidieren.

Hinderungsgründe:

  • Personen, die in einem Beschäftigungsverhältnis zur Kirchengemeinde oder zum Pfarrer stehen oder zum Dienst in der Kirchengemeinde bestellt sind, soweit nicht eine geringfügige Beschäftigung im Sinne der geltenden rechtlichen Regelungen vorliegt,
  • oder Mitglieder des Kirchengemeinderates von Amts wegen oder leitende Mitarbeiter des Verwaltungszentrums oder des Bischöflichen Ordinariates sind, können keine Kirchengemeinderäte sein.